Konsummacht

Ein Blog von Olaf Jahnke

Die Macht des Konsumenten macht die Konzerne erst zu dem, was sie sind

Sa

22

Dez

2012

Heiligabend und der Müll

Wenn nicht schon direkt am Heiligen Abend, so doch aller spätestens am 1.Weihnachtsfeiertag sehe ich es wieder vor mir. Die Deckel der Mülleimer in der Nachbarschaft werden nicht flach aufliegen.

 

Berge von Geschenkpapier, Kisten und Kasten, von aberwitzigen Umverpackungen von allerkleinsten Teilen, ob Schmuck, Parfum oder, meistens am schlimmsten, kleinen Kleinkinderspielzeugen, die gesichert sind, als ob sie jeden Weltuntergang überstehen müßten, mit jeder Menge Plastik- oder Drahtbändchen.

 

Die Geduld der Kleinen beim Auspacken auf das Äußerste strapazierend, die Nerven der Großen, ob der nicht ausreichend vorhandenen Anzahl von scharfen Scheren mit zufriedenstellender Klingenlänge, an der Belastungsgrenze wie die Kraftwerke durch die Versorgung der Weihnachtsbeleuchtung zur Aufhellung der Gärten in der Nachbarschaft.

 

Wie lange die Menschheit etwas von dem Verpackungswahn hat, zeigt eine Grafik vom Klimaschutz-Netz.

Auch wenn diese sich auf Schwemmgut bezieht, in den Deponien findet oft nichts anderes statt.

 

Gleichzeitig mussten viele Kommunen für den Jahreswechsel die Müllgebühren anheben. Aber das ist eine andere Geschichte...  .

Ich wünsche allen Menschen ein Frohes Fest, entspannte Feiertage und ein angenehmes 2013 !

 

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Mi

05

Dez

2012

Ich bin zu arm, um billig zu kaufen? .. und wenn Teuer auch pfuscht?

Obsoleszenz. Das Wort kannte ich bislang noch nicht wirklich.

Dahinter verbirgt sich etwas, was wir schon immer ahnten.

Ein Verfallsdatum für Geräte.

Manchmal einfach nur vom Hersteller aufgrund schlechter Materialien von vornherein in Kauf genommen,

manchmal bewußt z.B. in der Elektronik programmiert.

"Es gibt Beweise dafür, dass einige Drucker einen eingebauten Chip hatten, der bewirkte, dass das Gerät nach 18'000 Seiten den Dienst versagte. Und auch für die 
Inkompatibilität liegen Beweise vor: 
2003 gab es einen Gerichtsprozess, weil Apple die Lebenszeit seiner iPod-Akkus auf 18 Monate limitiert hatte. Die Akkus waren nicht ­austauschbar, der Konsument musste ein neues Gerät kaufen. Und dann ist da noch der Fall der Nylonstrümpfe ..."

Mehr dazu in der Quelle:

http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/ressourcen-oekologie/artikel/konsumgueter_der-defekt-ist-teil-des-geschaefts/

 

Wenn man das Gefühl hat, dass einem so etwas passiert ist, kann man das hier melden:

http://www.murks-nein-danke.de/murksmelden/

Ein Blog über Murks, der seinerseits Kontakt zu den Medien hält, um so Druck auf die Hersteller von Murks aufzubauen. Finde ich toll.

 

Wer handwerklich begabt ist, keine Garantie mehr auf seinen Murks hat und es mit der Reparatur selbst probieren möchte, kann hier sein Glück versuchen:

http://www.ifixit.com/

Dort gibt es praktischen Anleitungen zum Selbermachen. Viel Erfolg ! ;-)

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Fr

30

Nov

2012

Buy local: "Wir zahlen Steuern"

Was für Arbeitnehmer jenseits der Freibeträge vollkommen normal ist, gilt ja, inwischen bekanntermaßen, für Konzerne nur sehr bedingt: Steuer auf Einkommen zu bezahlen.

 

Den Hinweis auf diese Praktiken machen sich jetzt Buchhändler zu Nutze.

Warum auch nicht, finde ich sehr gut und zeigt in die richtige Richtung.

Es sind verschiedene Aktionen.

http://www.buylocal.de/

Hier kann man unter "Mitglieder" diese Buchhändler nach Postleitzahl sortiert auflisten.

"Dem Kunden muss klar sein, dass er durch seinen Einkauf seine Region kulturell und sozial aktiv mitgestaltet. Wir wollen erreichen, dass diese Bewegung von vielen unabhängigen Einzelhändler in ganz Deutschland getragen wird, die aktiv und verantwortungsvoll das Leben in ihrer Region beeinflussen wollen. So wird beim Kunden ein Bewusstsein für die Folgen einer Kaufentscheidung geschaffen, und es wird aktiv für ein regionales Einkaufen – auch im Internet – geworben."

 

Andere Buchhändler haben eine Plakataktion entwickelt, die in die gleiche Kerbe schlägt.

Vielen war das Thema sicherlich schon immer klar, das Sterben von kleinen Händlern vor Ort spricht aber eine andere Sprache, wenn es um die Masse des Umsatzes geht.

http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2012/11/29/wir-zahlen-steuern.htm

 

 

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Di

27

Nov

2012

Jetzt räumen einige Politiker aus den Regierungsfraktionen richtig und offen ab !

Ich bin mir nicht so ganz sicher,welche Methode dreister ist.

Ein Jungpolitiker dient sich als CDU-Bundestagsabgeordneter von Anfang an der Gesundheits- und Pharmalobby an.

Ein ehemaliger FDP-Justizminister gibt Seminare für Lobbyarbeit.

Ein CDU-Landtagsabgeordneter offeriert seine Dienstleistung als "Türöffner" für Parlamente.


http://blog.abgeordnetenwatch.de/2012/11/26/gesundheitspolitiker-spahn-an-lobbyfirma-beteiligt/


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.seminar-mit-ulrich-goll-fdp-lobby-tipps-vom-ex-minister.878df7e5-0901-4ad7-aaff-d4a2c7b37ae9.html

 

http://blog.abgeordnetenwatch.de/2012/11/08/insiderwissen-gegen-geld-uber-die-lukrativen-nebenjobs-von-abgeordneten/

 

Ich verstehe, wenn ein Handwerker mit wenigen oder gar keinen Angestellten seinen Laden nicht schließen möchte, weil er für eine gewisse Zeit in ein Parlament geht.

Das könnten zum Beispiel ja auch Nachrücker sein, die nur 1-2 Jahre Abgeordnete sind und bei der nächsten Wahl vielleicht keine Chance haben.

Hier wäre nach meiner Ansicht ein Schließen des Betriebes wegen Annahme eine Mandates überzogen.

Ein Verkauf oder die Verpachtung kleiner und kleinster Betriebe ist auch nicht immer sehr realistisch.

 

Aber diese Systematik der Anbiederung an die Industrie, kaum das man Abgeordneter ist, finde ich unglaublich.

 

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Sa

24

Nov

2012

Ist Kleidung oft nur noch ein Chemieprodukt ?

Natürlich besteht alles aus den chemischen Elementen.

Wenn diese aber aggressive Formen annehmen und ich diese dann von den Textilkonzernen als coole Kluft kaufen soll, ist es einfach zuviel.

Nicht jede kleinste Menge, die nur noch mit allerneuesten Geräten nachgewiesen werden kann, steigert meinen Blutdruck.

Was Greenpeace jetzt in teilweise auch recht teuren Markenklamotten gefunden hat, ist einfach zuviel.

 

Wenn alle 141 getesteten Kleidungsstücke Chemie aufweisen , die seit 2003 in der EU verboten sind, aber über die Herstellerländer wieder reinkommen, dann läuft etwas ganz falsch.

 

"C&A und Mango, Levi's, Calvin Klein, Zara, Metersbonwe, Jack & Jones und Marks&Spencer. Fortpflanzungsschädigende Weichmacher (Phthalate) wurden in hohen Konzentrationen in bedruckten T-Shirts von Tommy Hilfiger und Armani festgestellt. Produkte von Zara enthielten sowohl hormonell wirksame, als auch krebserregende Chemikalien: Hohe NPE-Rückstände fanden sich in einer Kinderjacke aus China, karzinogene Amine aus Azofarbstoffen in Zara-Jeans, hergestellt in Pakistan."

 

Hier das ganze Werk:

http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/die_giftige_masche_der_modemarken/

 

Was tun ?

http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/giftfreie_mode_ist_am_guetesiegel_zu_erkennen/

 

Hier zum Thema Gütesiegel ein pdf als Download:

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/chemie/Ratgeber_Textil-Standards_8.pdf

 

Ich befürchte aber, dass es in "normalen" Geschäften diese Siegel nicht zu finden gibt.

Wahrscheinlich ist es eher was für die Ökoboutiquen in Großstädten.

Auf dem flachen Land sieht es trübe aus.

 

Der bekannteste Versander von Naturmode ist Hess:

http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=home

 

Was aber gegen meine Ansicht des Kaufens um die Ecke spricht.

Es ist kompliziert.

Hier ist die Politik gefragt, mit strengeren Auflagen für die Händler, die wollen uns schließlich das Zeug verkaufen.

Alternativen gerne an konsummacht.de  ....

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Fr

23

Nov

2012

Ein Bayer ( Ex-Bundesminister ) in Liechtenstein oder warum ich manchmal Politikverdrossene verstehe

Wo Steuervermeidung und gleichzeitig auch die Nebeneinkünfte der Berufspolitiker in aller Munde sind,

ist jetzt der CSU-Mann Glos voll vor die Zielscheibe marschiert.

Malta, Lichtenstein, Qatar, diese kleine Rundreise machen die Beteiligungen, bei denen Glos mit dabei ist.

 

Dabei begann alles mit dem kleinen Familienbetrieb, einer echten Mühle.

 

Warum jetzt eine Holdingkonstruktion über diese Mühle gelegt wurde und auf einmal Investoren aus oben erwähnten Ländern hier investieren ?

Diese Frage wurde auch noch nicht in unserer Quelle Abgeordnetenwatch gestellt. Lediglich die Konstruktion wird sehr gut dargestellt.

 

Muss ein Ex-Bundeswirtschaftsminister so etwas machen, um eine alte, fränkische Mühle zu sichern ?

Irgendwie glaube ich:Nein.

 

Quelle:http://blog.abgeordnetenwatch.de/2012/11/21/hintermanner-unbekannt-beratertatigkeit-von-ex-minister-glos-wirft-fragen-auf/

 

Links:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,383110,00.html

 

http://www.stern.de/politik/deutschland/ungeklaerte-firmenbeteiligung-glos-und-die-liechtenstein-connection-1929179.html

 

 

 

 

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Do

22

Nov

2012

Legen Sie sich nicht mit Ihrer Bank an, Sie könnten in der Geschlossenen enden

Hier nur "dummgelaufen" zu sagen, wären eine heftige Untertreibung.

Die Süddeutsche ist für ihre hervorragende Recherche bekannt.

Was jetzt ausgegraben wurde, gruselt mich.

Mann entdeckt Schwarzgeldtricksereien und sitzt seit 6 Jahren in der Psychatrie wegen Wahnvorstellungen.

Gutachter berufen sich permanent gegenseitig aufeinander; weil er kein Psychopharmaka nehmen will, bleibt er drin.

So etwas verkürzt die Story.

Hier die Langversion:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-und-hypo-vereinsbank-abgestempelt-als-wahnhafte-stoerung-1.1525434

 

1. Gut, dass ich nicht in Bayern wohne.

2. Hypovereinsbank: dislike

3. Bei der Partnerwahl auch auf den Beruf achten ...

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Mi

21

Nov

2012

Unsere Karibik ist gleich hinter der Mosel

Während beim Thema Steuervermeidung meistens die Karibik erwähnt wird,

beginnt diese aber laut EU-Finanzkommissar gleich hinter der Mosel bzw. der Salzach.

 

Wir brauchen keine Bananenrepublik mit extremen Niedrigsteuern, wir haben Nachbarn.

Gerne liest man vom "Double Irish" mit "Dutch Sandwich".

Das hat auch schon seinen Weg in Wikipedia gefunden:

http://en.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_arrangement

 

Unsere EU-Freunde in Österreich und Luxemburg helfen aber auch, wenn man nicht weiß,

wohin mit dem vielen Geld. Zu günstigen Steuer-Konditionen.

 

Der EU-Kommissar:

"Luxemburg und Österreich blockieren leider seit Jahren unsere Bemühungen für mehr steuerliche Transparenz und Kontrollen. Es wäre ein großer Schritt voran, wenn sie am automatischen Informationsaustausch für Zinserträge teilnehmen....

...Jede Verbesserung der Steuereinnahmen in den Krisenländern würde deren wirtschaftliche Lage entspannen. Deshalb denke ich, dass der Vorsitzende der Euro-Gruppe ( Der luxemburgische Ministerpräsident und Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker  ), zusammen mit allen Finanzministern, helfen sollte, unsere Politik für mehr Steuerehrlichkeit und -gerechtigkeit zu fördern."

 

Mehr dazu in der Quelle:

http://www.wiwo.de/politik/europa/algirdas-emeta-wir-werden-eine-liste-mit-steueroasen-erstellen/7397364.html

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Di

20

Nov

2012

Das Gegenteil von Carrot Mob oder warum Starbucks kaum oder gar keine Steuern zahlt

Gute Ideen zu unterstützen ist richtig.

Lausige Verhaltensmuster der Konzerne sollten dagegen angegangen werden.

So jetzt in England geschehen.

Dort findet ein relativ friedlicher Protest gegen Starbucks statt.

"Occupy Starbuck" sozusagen.

Kinderkrippen, Vorlesungen und Obdachlose suchen die Cafès heim und haben es dort warm und gemütlich, bis die Polizei kommt.

 

Der Grund dafür:

"Allein in Großbritannien hat der Konzern seit 1998 4,6 Milliarden Dollar verdient.

Laut einem Report der Nachrichtenagentur Reuters zahlte das britische Tochterunternehmen in diesem Zeitraum aber nur 8,6 Millionen Dollar an Einkommenssteuer.

Während der vergangenen drei Jahre habe Starbucks dann in Großbritannien überhaupt keine Einkommenssteuer mehr abgeführt. Gleichzeitig soll die Konzernführung in den USA mit den profitablen Operationen des britischen Tochterunternehmens geprahlt haben."

So der Tagesspiegel:http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/protest-gegen-starbucks-teurer-kaffee-viele-feinde/7384296.html

 

Das sind tolle Gesetzeslücken aus Sicht der Steuerfachleute, aber echt schlechte Manieren aus meiner Sicht. Nicht die der Besetzer. Klar.

 

 

 

 

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Mo

19

Nov

2012

Der Rausch beginnt

Für viele Menschen ist es ein Graus, andere haben darin sowieso schon ihr Hobby gefunden.

Shopping.

Jetzt beginnt die Extrem-Shopping-Saison, die ruhige, schöne Vorweihnachtszeit.

Milliarden werden verteilt. Umso schöner wäre es, wenn diese irrwitzige Summe nicht nur in sinnvolle oder manchmal nur einfach schöne Geschenke fließen würde, sondern auch an den, aus meiner Sicht, klar, richtigen Händler bzw. Hersteller.

Also bei etwas kleineren Händlern, nicht bei multinationalen Megamarkenhändler, die in der Karibik versteuern.

Manchen ist das aber egal. Wahrscheinlich weil sie noch nicht darüber nachgedacht haben.

 

Wenn die Großen weniger zahlen oder fast gar nichts, an wem bleiben die Staatsausgaben hängen?

 

Genau. Steigende Mehrwertsteuer, auf kommunaler Ebene steigende Grundsteuer, Gewerbesteuer, wen es interessiert:Hundesteuer. Über die Einführung neuer Steuern wird bereits nachgedacht, traut man sich aber noch nicht so richtig, interessiert auch nur partiell: die Pferdesteuer.

Wer weiß, was bereits schönes in den Schubladen der Kämmerer ( Finanzdezernenten ) liegt.

 

Im Zweifelsfall wird einfach gespart.

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/ueppiges-weihnachtsgeschaeft-wo-die-deutschen-geschenke-kaufen/7393580.html

 

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So

18

Nov

2012

Apple entlässt Mitarbeiter wegen Schraubenziehernutzung ...

Nicht, dass ich mich auf Apple einschießen würde, aber zur Zeit bietet Apple das einfach an.

Der aktuelle Knaller, jenseits von Steuervermeidung ist die folgende Story, die nach meiner Meinung noch die Pfandbon- und Bullettenaffäre übertrifft. Laut einer IT-Webseite entlässt Apple einen Mitarbeiter aus diesem Grund:

"... das Verwenden eines firmeneigenen Schraubenziehers zum Festziehen einer Schraube an einem privaten Handy hat bei einem Mitarbeiter zum Rauswurf geführt mit der Begründung „Privatreparaturen seien verboten“."

 

http://www.gulli.com/news/20196-apple-stores-arbeitsbedingungen-schlechter-als-sonst-im-einzelhandel-2012-11-12

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So

18

Nov

2012

Das Gegenteil von Boykott

Gezielter Einkauf bei ganz bestimmten Händlern, die ihrerseits für den geplanten Massenandrang etwas tun müssen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=5Sy7Wic_Vlc

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Sa

17

Nov

2012

Abstimmung mit den Füßen

Die Auflistung der bekanntesten Marken der Welt geht jetzt seit einigen Tagen durch alle Medien.

In der Chartshow der Börsenwerte dieser Marken haben deutsche Unternehmen kaum eine Chance,

in die Top 20 zu kommen.

Apple, Google, Amazon, McDonald undsoweiter.

 

Was diese Auflistung in die Schlagzeilen gebracht hat, waren nicht ihre vermeintlich tollen Produkte.

Wahrscheinlich hat auch der alternativste Mensch schon bei dem einen oder anderen etwas gekauft.

Was seit einiger Zeit immer mehr ans Tageslicht kommt, ist die sogenannte Strategie der "Steuervermeidung" dieser Firmen.

 

Es ist bequem, bei Amazon etwas zu bestellen und es sich oft versandkostenfrei liefern zu lassen.

Apple ist für viele einfach cool, die Produkte müssen nicht näher aufgezählt werden (Meine unmaßgebliche Meinung: andere Markenhersteller liefern oft die identischen Innereien bei einem PC zum halben Preis...).

 

Die Sauerei, legal, aber nicht legitim, sind die verrücktesten Verrenkungen, die Steuerexperten über viele Ländergrenzen hinweg machen. Sie nutzen auch die kleinste Lücke in den Gesetzen welches Landes auch immer, um die Gewinne gegen Null zu drücken.

Wie das geht, siehe weiter unten.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-zahlt-im-ausland-nur-1-9-prozent-steuern-a-865256.html

 

Jetzt kommt das Geld immer nur von einem. Vom Verbraucher, von Euch und mir.

Es liegt weitestgehend in unserer Hand, nur denen unser hartverdientes Geld zu geben, die genauso wie wir Steuern zahlen, und zwar nicht nur 1,9 % bei einem gigantischen Gewinn.

 

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Sa

17

Nov

2012

Heute

Liebe Leute, die ihr zufällig hier vorbei gekommen seid,
diese Seite wird in nächster Zeit noch mit Leben erfüllt.

Sie entsteht aus meiner ganz persönlichen Wut gegenüber all den Unternehmen/Konzernen, die in Deutschland bzw. Europa riesige Umsätze und Gewinne machen, aber fast keine Steuern zahlen.

Vielleicht kann der Konsument durch einfachen Wechsel zu einem kleineren, lokalen Händler bzw. Hersteller dieses Geld im Land lassen, statt es in karibische Steuerparadiese abwandern zu lassen.

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